Sonstiges

Vegrennen 2021

Am 28.3.2021 findet zum 4.x unser Benefizlauf Vegrennen als VIRTUAL Run statt.
Alle Infos dazu unter https://vegrennen.jimdofree.com/

Unsere Auktionsgruppe bei Facebook freut sich über neue Mitglieder: https://www.facebook.com/groups/63372447756355

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Hilfsnetzwerk: https://www.facebook.com/groups/698362637965172

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Kastration ist ein Muss! 


Mögliche Krankheiten aus dem Ausland

 

Unsere Tiere sind bei Abgabe mindestens 2 x geimpft (1. Impfung Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza, Leptospirose + 2. Impfung Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Hepatitis und Tollwut), haben einen Microchip und einen EU-Heimtierausweis. Sie sind entwurmt, haben einen Floh- und Zeckenschutz und  sind sterilisiert oderkastriert!

 

Nichtsdestotrotz kommt „Ihr Tier“ aus einer Auffangstation mit vielen anderen Hunden. Dabei ist die Ansteckungsgefahr natürlich deutlich höher ist, zumal die ursprüngliche Herkunft des Tieres meist unbekannt ist! 


Hier ein Überblick der gängigsten Krankheiten

 

Die stille Tragödie der spanischen Galgos 



verfasst von Gisela Mehnert, Fundación Benjamín Mehnert (FBM) (Oktober 2017)
 

Das Schicksal der spanischen Galgos und auch Podencos scheint – zumindest auf Seiten des Staates – niemanden wirklich zu interessieren. Nur so ist es zu erklären, dass sich auch in den letzten Jahren, in denen das Schicksal dieser beiden Rassen international mehr Aufmerksamkeit bekommt als je zuvor, keine Besserung der Situation feststellen lässt. Das heißt, dass während der Jagdsaison (Oktober bis Ende Januar in Andalusien) eine unverändert hohe Anzahl von Hunden in schlechtem Zustand und oftmals verängstigt aufgefunden wird.

Spanien ist das einzige EU-Land, in dem die Jagd mit Galgos und Podencos noch immer gestattet ist. Die Anzahl der Galgueros (Jäger, die mit Galgos “arbeiten”) beläuft sich schätzungsweise auf 190.000. Eine kleine Minderheit davon ist im Verband organisiert und unterliegt somit einem gewissen Maß an Kontrolle, zumindest was Chippung und Tollwutimpfung anbelangt. Was jedoch mit den nicht mehr “tauglichen” Hunden geschieht, wird auch vom Verband nicht kontrolliert bzw. wird toleriert.

Man spricht davon, dass es in Spanien ca. 2 Mio. Galgos gibt. Es gibt zwar Tierschutzgesetze, die die Misshandlung und “nicht gerechtfertigte Tötung” von Tieren verbieten. Aber da es de facto seitens des Staates kaum Kontrollen gibt und auch Anzeigen nur selten verfolgt bzw. nach kurzer Zeit archiviert werden, haben diese Gesetze keine durchgreifende Wirkung.

Die spanischen Tierschützer fordern bereits seit Längerem ein nationales Tierschutzgesetz anstelle der regionalen Gesetze der einzelnen Comunidades (ähnlich unseren Bunderländern). Darin enthalten sollen auch explizit die “Realas” (Jägervereinigungen) sein.

In den Realas werden Galgos massenweise gezüchtet, meist in der Hoffnung auf den “Champion”. Da man für diese Hunde nur sehr wenig Geld ausgibt – das heißt meist noch nicht einmal der gesetzlichen Verpflichtung nachkommt, den Hund im Alter von 6 Monaten zu chippen und gegen Tollwut zu impfen – ist es für die Galgueros kein Problem, eine große Anzahl Galgos und Podencos in Schuppen, Kellern und Verschlägen zu halten, sie übers Jahr minimal zu versorgen und erst vor der Jagdsaison “anzufüttern”.

Wenige Wochen vor Jagdbeginn wird auch mit der Selektion begonnen. Man testet, wer taugen könnte und wer nicht. Das ist der Grund, warum viele dieser “aussortierten” Hunde auf Feldern zurückgelassen oder auch sofort “entsorgt” werden. Die “Verlassenen” laufen dann ziellos und oft panisch in der Gegend herum, werden angefahren und sterben elendiglich. In Tierheimen kommen bereits ab September die ersten Opfer von Verkehrsunfällen an und müssen in vielen Fällen operiert werden. Gechippten Hunden wird vor dem Aussetzen in der Regel der Chip durch Aufschneiden der linken Halsseite entfernt.

Offizielle Zahlen der bis Ende der Jagdsaison ausgesetzten Galgos und Podencos gibt es nicht. Tierschützer gehen von ca. 50.000 pro Jahr aus. Die Mehrzahl von ihnen stirbt namenlos und ohne jemals die positive Zuwendung eines Menschen erfahren zu haben. Ihr Leben war geprägt von Entbehrung, Einsamkeit und Leiden – das alles, um Galgueros oder Gitanos ihr “Hobby”, die Hasenjagd, zu ermöglichen.

Schon ab einem Alter von 3 oder 4 Jahren sind diese Hunde für ihre Besitzer meist nicht mehr leistungsstark genug für die Jagd und deshalb “untauglich”. Manche Hündinnen werden dann für die Nachzucht “verwendet”, was die Erklärung dafür ist, dass unter den wenigen älteren Hunden, die in die Tierheime kommen, überdurchschnittlich viele Weibchen sind. Die zahlreichen Würfe sieht man ihren ausgelaugten Körpern an; oftmals haben sie auch Brustkarzinome. Wer sich bei der Jagd oder anderweitig verletzt oder erkrankt, wird sofort entsorgt.

Die Galgos und Podencos, die man nicht mehr “verwenden” kann, werden nicht “nur” – wie früher die Regel – aufgehängt, sondern lebendig in Brunnen geworfen, erschlagen oder in Höhlen angekettet, um nur einige der perfidesten Tötungsmethoden zu nennen.

Die wenigen Glücklichen, die auf Feldern und Landstraßen aufgelesen oder von den Galgueros in Perreras mit Kontakt zum Tierschutz abgegeben werden, können von den Tierheimen versorgt, aufgepäppelt und mit Hilfe von Partnervereinen meist ins europäische Ausland vermittelt werden.

Pflegestelle- ein Abenteuer

  

Pflegestelle - ein Abenteuer, eine Herzensaufgabe, eine Passion

Als Pflegestelle nimmt man einen Hund bei sich auf, behandelt ihn wie ein Familienmitglied und zeigt ihm, wie es in der menschlichen Welt so läuft, bis sich die passenden Menschen und ein echtes Zuhause für ihn findet. Doch bis sich dieses Zuhause à la somebody to love auftut, dauert seine Zeit und in dieser begleitet man den Schützling. 

Man darf sich nichts vormachen. Idealismus und Empathie sind ein hohes Gut, aber diese Hunde kommen meist aus kontrairen Verhältnissen zu einem häuslichen Leben und haben sich den Weg auf eine Pflegestelle nicht ausgesucht. Ob nun aus in- oder ausländischen Tierheimen oder Ähnlichem, die meisten sind nicht stubenrein, sie wissen nicht, dass pinkeln und Weiteres hier ein Outdoorgeschäft ist und der neue Teppich kein Patz dafür ist. Sie wissen nicht, dass Möbel keine Kauhölzer sind (auch der teure Flügel nicht  ). Sie wissen nicht, dass Menschen nicht nur im Homeoffice arbeiten und man sein Personal nicht 24/7 zur Verfügung hat und mal alleine bleiben keinem Atombombenangriffszenario gleicht. Sie haben oft keine Ahnung, dass man Treppen laufen kann und nicht "heiße Lava" darunter wartet. Manche Hunde haben so beschissene Dinge erlebt, dass sie auch mal die Keule und Zähne auspacken in Situationen und müssen erst verstehen, dass es zur Nettikette im Zusammenleben gehört, das nicht zu tun oder wenigstens vorher mal Bescheid zu sagen oder andere Lösungen zu finden. 

Sie wissen es nicht, woher denn auch?!

Man darf sich nichts vormachen, Pflegestelle zu sein gleicht nicht immer einem idyllischen Ausflug auf einem fluffigen rosa Pony. Manchmal ist es eher ein wilder Ritt auf einem Mustang und man fliegt auch mal runter. 

Uns sind schon soviele Gesichter begegnet. Die Angsterfüllten, die Witzigen, die Schnappenden, die mit gebleckten Zähnen, die Faltigen, unzählige. Und für jeden gab es am Ende des gemeinsamen Abenteuers "Pflegestelle" den passenden Platz. Es erfüllt und ebnet vor allem einem Lebewesen, das so kein Leben hatte, den Weg in ein wunderbares Leben, an der Seite der eigenen Menschen, als geschätzter und geliebter Kumpel. 

Wer dieses Abenteuer angehen und mit unserer Unterstützung, Erfahrung und Beratung ein essenziell wichtiges Basiselement der Tierschutzarbeit werden möchte, darf sich gerne an uns wenden  

WIR beißen nicht  

Let`s find somebody to love, for someone who doesn`t know how  

(Text: Julia Röll) 

Wir freuen uns sehr über euer  Interesse und den Wunsch, euch für Tiere einzusetzen.
Gerne habt ihr natürlich die Möglichkeit, unser Anliegen mit einer kleinen Spende zu unterstützen. PayPal vegrennen-hilfe@web.de
IBAN DE49506500230034250845